Allgemein gesagt kann M2M die Verbindung und Kommunikation zwischen Maschine und Maschine (Machine-to-Machine), Mensch und Maschine (Man-to-Machine) sowie Maschine und Mensch (Machine-to-Man) bezeichnen. Mobile↓Machine! Es bietet die technischen Mittel für die gegenseitige Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Systemen.
Zu den M2M-Anwendungssystemen gehören intelligente Maschinen, M2M-Hardware, Kommunikationsnetze und Middleware. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich über zahlreiche Branchen wie Haushalt, Industrie, Zahlungsverkehr im Einzelhandel, Logistik und Transport sowie das Gesundheitswesen. Aus Kostengründen basiert die M2M-Kommunikation derzeit hauptsächlich auf 2G-Modulen. In Zukunft wird eine rasche Umstellung auf 4G-Module erfolgen und die Umstellung auf NB-IoT (Narrow Band Internet of Things, schmalbandiges Internet der Dinge) beschleunigen.

Die Verbreitungsrate der 4G-Technologie in der Mobilfunkbranche ist sehr hoch, doch ihre Anwendung im Bereich des Internets der Dinge steckt noch in den Kinderschuhen. Statistiken von Ericsson zeigen, dass im Jahr 2013 64% der weltweiten M2M-Lösungen 2G1 nutzten, während nur 5 % 4G LTE einsetzten. Mit technologischen Weiterentwicklungen und Erweiterungen wächst der Anteil von 4G LTE kontinuierlich, und 4G-LTE-M2M-Lösungen werden im Jahr 2019 zum Marktstandard werden.
Es wird erwartet, dass LPW-AN-Module, wie sie beispielsweise durch NB-IoT/eMTC repräsentiert werden, mit zunehmender Reife der Technologie und sinkenden Kosten schrittweise in großem Umfang kommerziell genutzt werden. Die GSMA und die CAICT gehen gemeinsam davon aus, dass China mit rund 100 Millionen Mobilfunk-M2M-Verbindungen der weltweit größte M2M-Markt ist und dass diese Zahl bis 2020 auf 350 Millionen ansteigen wird; Die LPWAN-Technologie wird weitere 730 Millionen Verbindungen bereitstellen, wodurch die Gesamtzahl der Verbindungen 1 Milliarde übersteigen wird. Bis 2025 werden voraussichtlich 50% der weltweit 28 Milliarden vernetzten Geräte für LPWAN-Netzwerkverbindungen geeignet sein.
IDC prognostiziert, dass mit dem rasanten Aufschwung der nachgelagerten Anwendungen des Internets der Dinge die Zahl der weltweit vernetzten Geräte bis 2020 mehrere zehn Milliarden erreichen wird und damit das Zeitalter des „Internet of Everything“ offiziell anbrechen wird. Nach Schätzungen der GSMA wird die Zahl der weltweiten mobilfunkbasierten IoT-Verbindungen bis 2020 voraussichtlich 1 Milliarde erreichen, was 10% der weltweiten Gesamtzahl der Verbindungen entspricht, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 26%. Die Zahl der M2M-Verbindungen in China hat etwa 1 Milliarde erreicht, was etwa 10% des weltweiten Gesamtvolumens entspricht. Vor diesem Hintergrund wird sich die Technologie für Kommunikationsmodule in Zukunft zweifellos auf 4G- und 5G-Standards umstellen.
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