Definition von RTU – Überlegungen zur Auswahl von RTU

RTU ist eine spezielle computergestützte Mess- und Steuereinheit mit modularem Aufbau, die für große Kommunikationsentfernungen und raue Umgebungsbedingungen in Industrieanlagen ausgelegt ist. Sie verbindet Endmessgeräte und Stellglieder mit dem Hauptcomputer der Fernsteuerungszentrale und verfügt über Funktionen zur Fernerfassung, -steuerung und -kommunikation. Sie kann Betriebsbefehle vom Host-Computer empfangen und die Aktionen der Endstellglieder steuern.

DTU/Edge-Gateway/IoT-Plattform/Gateway-ModulDTU/Edge-Gateway/IoT-Plattform/Gateway-Modul

Eine RTU sollte mindestens folgende Funktionen aufweisen: Überwachung, Steuerung und Alarmierung in Bezug auf Signale vor Ort und industrielle Anlagen. Dazu gehören beispielsweise: Datenerfassung und -verarbeitung, Steuerung vor Ort, Datenübertragung (Netzwerkkommunikation), Alarme vor Ort und aus der Ferne; einige RTUs verfügen zudem über eine Reihe von Messfunktionen für bestimmte Anwendungsbereiche, wie z. B. Durchflussmessung usw.

Bei der Auswahl eines DTU Bei der Entwicklung eines Produkts berücksichtigen wir in der Regel die folgenden Aspekte:

1. Sind die funktionalen Anforderungen vollständig, beispielsweise die Unterstützung von: dynamischen Domainnamen, Fernkonfiguration und Fernaktualisierung?.

2. Wählen Sie anschließend den Netzbetreiber aus und bestätigen Sie die Auswahl entsprechend der Nutzungsumgebung des Benutzers (Signalstärke vor Ort).

3. Die zweite Frage ist, ob die Kommunikationsschnittstelle Ihren Anforderungen entspricht. Am besten wählen Sie eine DTU mit einer Terminalschnittstelle, die leicht zugänglich und robust ist.

4. Schließlich wird geprüft, ob das Produkt tatsächlich den industriellen Standards entspricht und über Funktionen wie einen breiten Temperatur- und Spannungsbereich, Verpolungsschutz, Schutz vor Hochspannungsblitzschlag sowie elektrostatischen Schutz verfügt.

Die Schritte zur Auswahl einer RTU entsprechen im Wesentlichen denen für eine DTU, doch verfügt die RTU über mehrere zusätzliche Funktionen zur analogen A/D-Erfassung und für digitale E/A-Schnittstellen, wodurch in diesem Bereich eine größere Auswahl besteht. Zur Verdeutlichung unterteilen wir diese in Eingangs- und Ausgangsschnittstellen:

Eingabeschnittstelle:

1. Digitaler Eingang, wahlweise als High-Pegel- oder Low-Pegel-Signal

2. Impulseingang, optional Strom, High-Pegel, Low-Pegel.

3. Analogeingang, wahlweise Strommessung oder Spannungsmessung, zum Beispiel: Strommessbereich oder Spannungsmessbereich.

Ausgangsschnittstelle:

1. Digitalausgang, wahlweise als High-Level- oder Low-Level-Ausgang.

2. Impulsausgang, wählbare Ausgangsimpedanz, hoher und niedriger Pegelbereich.

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