Das Industrial Internet Consortium (IIC) wurde in “Industrial Internet of Things Consortium” umbenannt. Die Begründung für die Namensänderung fällt eher knapp aus, doch es wird behauptet, es gebe einige ”neue Ausrichtungen“, die wohl die Akzeptanz des Internets der Dinge (IoT) als gemeinsames technologisches Rahmenwerk für den industriellen Wandel durch den Technologiesektor widerspiegeln. Außerdem werden verschiedene vernetzte Sensorarchitekturen beschrieben, und ”der Begriff ‚Internet‘ wird als Verbraucherbegriff verwendet“.

Die Organisation erklärte, sie nehme eine “Neuausrichtung” vor, um “der Reife des IoT-Marktes Rechnung zu tragen”. In einer Erklärung hieß es: “Wir erkennen die Notwendigkeit an, uns auf den Technologieeinsatz zu konzentrieren, um technische Probleme zu lösen und diese Technologie zur Beseitigung der Probleme der Endnutzer einzusetzen. Unsere Mission ist es nun, Organisationen, Branchen und die Gesellschaft zu stärken, indem wir die Einführung vertrauenswürdiger IoT-Systeme beschleunigen. Wir wollen transformativen geschäftlichen Mehrwert schaffen.”
Die Organisation hat außerdem ein neues Logo und einen neuen Slogan eingeführt; der Slogan lautet: “Technologische Innovation, geschäftliche Transformation”. Die Organisation scheint darauf bedacht zu sein, die geschäftlichen Vorteile technologischer Innovationen hervorzuheben, anstatt sich lediglich mit den Aspekten der Standardisierung, Einführung, Integration sowie des Datenschutzes und der Sicherheit neuer industrieller Technologien zu befassen. “Unser neuer Schwerpunkt liegt darauf, technologische Innovationen voranzutreiben und die geschäftliche Transformation zu erleichtern”, hieß es.
In einer Erklärung hieß es: “Wir werden weiterhin an Rahmenwerken für bewährte Verfahren und innovativen Testplattformen arbeiten und mit Normungsorganisationen zusammenarbeiten. Außerdem werden wir uns weiterhin auf die Bereiche IT, Netzwerke, Wissenschaft und Forschung, Fertigung, Energie und Versorgungswirtschaft sowie auf Mitglieder in Kernbranchen wie dem Gesundheitswesen konzentrieren.”
Im Januar dieses Jahres ging das IIC eine Partnerschaft mit dem Clean Energy Smart Manufacturing Innovation Institute (CESMII) ein, um die “Entwicklung, Einführung und Vermarktung” industrieller IoT-Technologien voranzutreiben. Bei dem Institut handelt es sich um das „Intelligent Manufacturing Research Institute“ in den Vereinigten Staaten. Konkret kündigten die beiden Institutionen gemeinsame Aktivitäten zur Interoperabilität zwischen industriellen Lösungen, zur Zusammenarbeit in horizontalen Technologiebereichen sowie verschiedene Initiativen zum Wissensaustausch an.
Im vergangenen April gab die Organisation eine Partnerschaft mit dem Automotive Edge Computing Consortium (AECC) bekannt, um Architekturprinzipien zu definieren, die einer Fragmentierung des industriellen Internets in der Automobilindustrie entgegenwirken sollen. Die beiden Organisationen erklärten, sie würden sich darum bemühen, alle Aspekte von Industrie 4.0 in der Automobilindustrie zu harmonisieren, bewährte Verfahren zu identifizieren und auszutauschen, Architekturen und Anwendungsprogrammierschnittstellen zu vereinheitlichen sowie bei Standardisierungsvorschlägen zusammenzuarbeiten.
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