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Umschalten aufSo heften Sie ein Gateway an
1. Unter Windows drücken Sie die Windows-Taste und die R-Taste und geben Sie anschließend „cmd“ in das Eingabefeld ein.
2. Geben Sie „ipconfig/all“ ein und drücken Sie die Eingabetaste, um das Standard-Gateway und den DNS-Server zu ermitteln.

3. Anschließend führen wir jeweils einen Ping-Befehl für die beiden Gateways aus. Das erste ist das Standard-Gateway. Geben Sie „ping 192.69.69.1 -t“ ein und drücken Sie die Eingabetaste. „-t“ bedeutet, dass der Ping-Befehl fortgesetzt wird. Halten Sie nach einigen Minuten die Strg-Taste und die C-Taste auf der Tastatur gedrückt, um den Vorgang zu beenden und den Ping-Befehl fortzusetzen.

4. Werfen wir einen Blick auf den Status der Netzwerkverbindung. Dabei sind vor allem zwei Dinge zu beachten: Zum einen, ob Paketverluste auftreten, und zum anderen, ob es zu Verzögerungen kommt. Die Paketverlustrate liegt bei 0, es gibt jedoch eine gewisse Verzögerung. Für den privaten Gebrauch stellt dies jedoch kein großes Problem dar und ist ein normales Phänomen. Wenn Sie einen genaueren Test durchführen möchten, müssen Sie ein großes Paket per PING senden oder einen längeren Test durchführen.
5. Nachdem wir das Gateway des Routers angepingt haben, führen wir anschließend den Befehl „ping 114.114.114 -t“ zum Gateway des DNS-Servers aus.

6. Das erste Standard-Gateway beim Ping an 192.168.0.1 ist das Gateway zwischen dem Computer und dem Router. Wenn der Ping wie oben gezeigt erfolgreich ist, bedeutet dies, dass kein Problem vorliegt.
Führen Sie anschließend einen Ping an den zweiten DNS-Server mit der Adresse 114.114.114.114 durch, der als Gateway zwischen dem Router und dem Netzbetreiber fungiert.
Wenn der erste Ping erfolgreich ist und anzeigt, dass die Anfrage nach Ablauf der Zeitüberschreitung abgebrochen wurde, bedeutet dies, dass ein Problem zwischen Ihrem Computer und dem Router vorliegt.
Wenn der zweite Ping fehlschlägt und die Anfrage nach Ablauf der Zeitüberschreitung abgebrochen wird, liegt ein Problem zwischen Ihrem Router und Ihrem Netzbetreiber vor.
Analyse der Gründe für das Scheitern des Gateway-Pings
Es gibt viele Gründe, warum das Gateway nicht per Ping erreichbar ist. Dies kann direkt auf die Komplexität des Netzwerkproblems hindeuten. Manchmal kann es vorkommen, dass der Ping-Befehl nicht funktioniert, man aber dennoch auf das Internet zugreifen kann. In den meisten Fällen liegt jedoch ein Problem vor, sobald der Ping-Befehl im Netzwerk nicht funktioniert. Die folgende Ursachenanalyse basiert auf verschiedenen im Internet gesammelten Gründen.
(1) Szenarien mit Lastverteilung über mehrere Routen. Wenn beispielsweise ein Ping an den entfernten Zielhost gesendet wird, wechseln sich erfolgreiche Antworten und Timeouts ab. Es stellt sich heraus, dass auf dem Gateway-Router zwei Routen zum Zielnetzwerksegment vorhanden sind. Die Gewichte der beiden Routen sind gleich, jedoch liegt bei einer Route ein Problem vor.
(2) Da die Verzögerung zwischen den Geräten im Netzwerk zu groß ist, können ICM-Echo-Nachrichten nicht innerhalb der Standardzeit (2 Sekunden) empfangen werden. Für diese Verzögerung gibt es mehrere Gründe, wie z. B. Leitungszeiten (die Verzögerung im Satellitennetz beträgt 540 Millisekunden für den Auf- und Abwärtsverkehr), die Verarbeitungsverzögerung des gemieteten Routers auf dem Server in Hongkong oder ein ungeeignetes Routing-Design, das Umwege verursacht. Verwenden Sie einen erweiterten Ping und erhöhen Sie die Timeout-Zeit. Wenn der Ping erfolgreich ist, liegt das Problem in einer zu großen Routing-Verzögerung.
(3) Bei Einsatz von NAT kommt es zu einseitigen Ping-Anfragen. NAT kann die interne Adresse verbergen. Bei einem Ping von innen nach außen kann die Anfrage erfolgreich sein, da die Zuordnung in der NAT-Tabelle vorhanden ist. Bei einem Ping vom Außenbereich zum internen Host gibt es keine Möglichkeit, den NAT-Eintrag des Grenzweg-Routers zu ermitteln.
(4) Die IP-Adressvergabe erfolgt lückenhaft. Probleme bei der Adressplanung sind wie das Verlegen von Minen im Netzwerk. Sich überschneidende Adressen oder lückenhafte Subnetzmasken können zu Problemen beim Ping führen. In einem Extremfall sind beispielsweise zwei Hosts A und B über mehrere Hops miteinander verbunden. A kann das Gateway von B anpingen, und das Gateway von B ist korrekt eingestellt, aber A und B können sich gegenseitig nicht anpingen. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass auf der Netzwerkkarte von B eine zweite Adresse vorhanden ist, die sich mit dem Netzwerksegment überschneidet, in dem sich A befindet.
(5) Zu ungeduldig. Das heißt, man versucht, das Gateway anzupingen, sobald das Netzwerkkabel an den Switch angeschlossen ist, und ignoriert dabei die Konvergenzzeit des Spanning-Tree-Protokolls. Natürlich unterstützen neuere Switches Rapid Spanning Tree, oder manche Administratoren deaktivieren das Spanning-Tree-Protokoll einfach am Benutzerport (Access-Port), womit das Problem gelöst ist.
(6) Bei einigen Router-Ports ist es nicht möglich, einen Ping-Befehl auszuführen.
(7) Zugriffskontrolle. Unabhängig davon, wie viele Zwischenknoten dazwischen liegen – solange es Knoten (einschließlich Endknoten) gibt, die ICMP-Pakete filtern, ist es normal, dass der Ping-Befehl fehlschlägt. Am häufigsten ist dies bei Firewalls der Fall.
(8) Erweiterter Ping zur Angabe der Quelladresse. Melden Sie sich am Router an und führen Sie einen Ping zum Remote-Host durch. Wenn die ICMP-Echoanfrage über die serielle WAN-Schnittstelle gesendet wird, gibt der Router eine bestimmte IP-Adresse als Quell-IP an. Diese IP-Adresse entspricht möglicherweise nicht dieser Schnittstelle. Die IP-Adresse gehört entweder zu dieser Schnittstelle oder es ist überhaupt keine IP-Adresse vorhanden. Ein bestimmter nachgeschalteter Router verfügt möglicherweise nicht über eine Route zu diesem IP-Netzwerksegment, wodurch der Ping fehlschlägt. Sie können den erweiterten Ping verwenden, um die Quell-IP-Adresse festzulegen.